Und dennoch …! Umgang mit dem Verlust von persönlicher Autonomie bei Sehbehinderung oder Blindheit

Fachtag Autonomie Evangelischer Sehbehindertendienst Württemberg

Hohes Interesse am Fachtag des Evangelischen Blinden- und Sebhehindertendienstes am 7. April 2017 im Stuttgarter Hospitalhof

„Es braucht Sorgestrukturen, die es Menschen möglich machen, Hilfe anzunehmen, ohne dabei gleich die eigene Autonomie zu verlieren. Nur so ist es möglich, in Grenzsituationen wachsen zu können“. Dies machte der Heidelberger Alterswissenschaftler Prof. Dr. Andreas Kruse beim Fachtag deutlich. So sei es eine große Leistung der menschlichen Psyche, „Verletzlichkeit und Reife miteinander zu verbinden“. Allerdings gelingt dies nach den Worten des Hochschullehrers nur dann, „wenn wir miteinander in Sorge und in Beziehung stehen“. Kruse appellierte an die rund 150 Teilnehmenden: „Tun Sie alles, was Sie können für Ihre Sorgebeziehungen“. Denn das Gefühl des Dazu-Gehörens und die Verbundenheit ist nach seiner Erfahrung „eine wichtige Ressource, um gut mit Krisen umgehen zu können“. Er selbst halte eine „gute soziale Aktivität“, die den Menschen auch wirklich erricht, für die Entwicklung des ganzen Menschen für höchst bedeutsam.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht über die Veranstaltung in der pdf: Beitrag Fachtag Automomie

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