„Zusammenarbeiten in der Vielfaltsgesellschaft“: 6. Forum Frühkindliche Bildung und Inklusion


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Entwicklungs- und Lernprozesse leben von der Zusammenarbeit in sozialen Beziehungen. In modernen globalisierten Welten ist die Fähigkeit zur Zusammenarbeit von besonderer Bedeutung. Für eine inklusionsorientierte Ausrichtung der frühkindlichen Bildung ist sie ebenso unerlässlich und beinhaltet u.a. eine respektvolle Begegnung auf Augenhöhe. In der Alltagsgestaltung wird deutlich, dass Zusammenarbeiten einen Aushandlungsprozess beinhaltet und immer mit Verlust an Macht verbunden ist, aber gleichzeitig die Chance bietet, an Einfluss zu gewinnen.

Das 6. Forum geht der Frage nach: Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich durch die Zusammenarbeit zwischen und mit Kindern, Kolleg*innen, Eltern und potentiellen Partner*innen im Feld der frühkindlichen Bildung?

Mit zwei Impulsvorträgen zur „Zusammenarbeit im Team und Vernetzung im Sozialraum“ mit Prof. Dr. Peter Cloos (Uni Hildesheim) und „Zusammenarbeit zwischen Kindern“ mit Prof. Dr. Nentwig-Gesemann (Uni Bozen) wird das Forum eröffnet.

Die vielfältigen Formen und Ebenen der Zusammenarbeit werden am Nachmittag in 10 Workshops bearbeitet: Die Themen reichen von der Zusammenarbeit in den Kinderwelten, im Team, mit den Eltern, mit Schulkindergärten, mit Assistenzkräften in Kitas/Schule, im Sozialraum über die Zusammenarbeit in Fragen des herausfordernden Verhaltens von Kindern oder mit belasteten Familien bis zu der Zusammenarbeit mit Tieren in Kindertageseinrichtungen. Gerahmt wird das Forum mit kulturellen und künstlerischen Beiträgen.

Das Forum wird von der Lechler Stiftung und Baden-Württemberg Stiftung finanziell unterstützt.

Beteiligt an der Organisation des Forums ist die Evang. Hochschule Ludwigsburg, der Evang. Landesverband Tageseinrichtungen für Kinder in Württemberg e.V., der KVJS Baden-Württemberg; der Landesverband Kath. Kindertagesstätten e.V., der Landesverband BW der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen e.V., der Städtetag Baden-Württemberg, die Überregionale Arbeitsstelle Frühförderung.

Anmeldung ab Ende April unter https://www.iquanet.de/