Spaß und Austausch bei integrativer Skifreizeit

Gruppenbild Inklusive Skifreizeit Freiwilligendienste

Neues Angebot für Bildungstage bei Freiwilligendiensten der Diakonie Württemberg

Egal ob Skifahren, Snowboarden oder Schlitten fahren – im Schweizer Skigebiet Sörenberg war für alle was dabei. Junge Freiwillige aus diakonischen Einrichtungen in Württemberg und Menschen mit Behinderung hatten Ende Januar 2017 fünf Tage Spaß – sowohl auf der Piste als auch beim gemeinsamen Kochen, Spielen und „Chillen“. Fazit  eines Teilnehmers mit Behinderung am Ende der Woche: „Das war viel cooler als eine Woche nur mit anderen Behinderten.“

Diese Ausfahrt ist ein neues Angebot der wählbaren Bildungstage während des Freiwilligen Sozialen Jahres bei der württembergischen Diakonie.

„In ihrem Dienst haben viele Freiwillige Kontakt zu Menschen mit Behinderung, überwiegend in helfender und unterstützender Rolle“, sagt Wolfgang Hinz-Rommel, Abteilungsleiter Freiwilliges Engagement. Ziel der integrativen Skiausfahrt sei es, Begegnungen zwischen jungen Freiwilligen und Menschen mit Behinderungen „auf Augenhöhe“ zu ermöglichen. Die jungen Menschen sollen ihre Perspektiven erweitern und die Begegnung als partnerschaftlich erleben.

Angeboten wurde die Freizeit von Mitarbeitenden der Abteilung Freiwilliges Engagement der Diakonie Württemberg. Sie begleiteten die Gruppe beim Skifahren und machten Freizeitangebote abseits der Piste. Sie erreichten, dass die  Teilnehmenden Verantwortung für die gelingende gemeinsame Freizeit übernahmen. „Der sportliche Charakter des Angebotes sowie die Selbstversorgung ermöglichte ein unkompliziertes und selbstorganisiertes Miteinander, das allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht hat“, so Peter Wolfinger aus dem Leitungsteam. In der kurzen Zeit seien die Teilnehmenden zusammengewachsen und hätten sich gegenseitig unterstützt. Teilgenommen haben 19 junge Menschen, die sich zur Zeit im freiwilligen sozialen und ökologischen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst engagieren sowie drei junge Männer mit so genannter geistiger Behinderung. Letztere leben in diakonischen Einrichtungen, in denen sich die Freiwilligen engagieren oder bei den eigenen Eltern.

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