Wichtig für Schwerhörige: Die Maske mit Durchblick

Ohne Gesichtsmaske kommt zur Zeit niemand in einen Laden oder Bus und Bahn. Schon für Hörende ist es manchmal schwierig, alles gut zu verstehen, was ein Maskenträger sagt.  Noch viel tragischer ist es für viele schwerhörige Menschen, denn sie sind darauf angewiesen, vom Mund „abzusehen“. Daher ist die Maskenpflicht für sie „eine Katastrophe“, findet Audiotherapeutin Rosemarie Muth.

Firmen sind bereits dabei, professionellen Mund-Nasenschutz, der komplett transparent ist, herzustellen – und haben diese bereits der Öffentlichkeit präsentiert. Bis man sie auch in den Geschäften problemlos erwerben kann, hat die Pfarrerin jetzt als kreativen Beitrag eine Maske „mit Durchblick“ konstruiert und auch eine eigene Anleitung geschrieben und zum Download zur Verfügung gestellt: Mund-Nasen-Maske Anleitung.

„Wir machen mit“ – Menschen mit Behinderungen beteiligen sich

Forum Beteiligung 2019

Rund 90 Menschen mit Behinderungen, Assistentinnen und Assistenten sowie Interessierte aus Kirche und Diakonie in Württemberg kamen am 17. Dezember zum „Forum Beteiligung“ ins Diakonische Werk Württemberg. In der von Anfang bis Ende inklusiven Veranstaltung zeigten sie, wie Beteiligung praktisch aussehen kann und was es heißt, selbstbestimmt zu leben und zu handeln. Und dass dazu auch das gelingende Engagement in einer Kirchengemeinde gehören kann. Artikel weiterlesen „„Wir machen mit“ – Menschen mit Behinderungen beteiligen sich“

„An jeder Ecke und bei jeder Begegnung Vielfalt entdecken“

Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg, lädt ein zum Marktplatz „Inklusion leben“ am 4. Oktober im Hospitalhof Stuttgart. Die Teilnahme ist auch kurzfristig und ohne Anmeldung noch möglich.

Herr Kaufmann, was erwartet uns beim Marktplatz „Inklusion leben“?

Kirchengemeinden und diakonische Einrichtungen zeigen anschaulich, wie über gemeinsames Engagement ein Miteinander entsteht, das alle bereichert. Der Hospitalhof wird zu einem bunten Ort für den Austausch – mit Ständen, Foren, Aktionen, Bühnen-Programm und einer Gesprächsrunde, bei der auch unser Landesbischof mit diskutiert. An jeder Ecke und bei jeder Begegnung lässt sich Vielfalt entdecken und dass so Kirche Jesu Christi lebendig ist. Zum Abschluss feiern wir einen „Nachtschicht-Gottesdienst“ und erleben, wie Menschen mit Grenzen umgehen und Hürden überwinden.

Was genau ist für Sie Inklusion? Artikel weiterlesen „„An jeder Ecke und bei jeder Begegnung Vielfalt entdecken““

Mehr Geld für barrierefreie Zugänge zu Kirchen und Gemeindehäusern

Landessynode stellt fünf Millionen für Sonderprogramm ab dem Jahr 2019 bereit

Im Rahmen des Aktionsplans „Inklusion leben“ bekommen Kirchengemeinden jetzt mehr Geld für barrierefreie Zugänge zu ihren Gebäuden. Hierzu hat die Landessynode fünf Millionen Euro in den Haushalt eingestellt. Dieses Programm läuft bis zum Verbrauch der Mittel, längstens jedoch 5 Jahre, beginnend ab dem 1. Januar 2019. Wenn Kirchengemeinden Gelder beim so genannten „Ausgleichsstock“ beantragen, dann können sie dank dieses Sonderprogramms jetzt zusätzlich 20 Prozent Fördergelder für Umbauten bekommen. Fragen beantwortet Jan Hermann, Telefon: 0711 2149-593, Jan-Sebastian Hermann@elk-wue.de

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„Dank der mobilen Induktionsschleife verstehe ich die Predigt endlich wieder“

Kirchenpflegerin und Vorsitzende des Kirchengemeinderats Zwerenberg probieren Induktionsschleife aus

In der evangelischen Kirchengemeinde Zwerenberg können die Besucher dank Unterstützung des „Fonds Inklusion leben“ den Gottesdienst wieder besser verfolgen

Bereits an der Eingangstür wird es sichtbar: die evangelische Kirchengemeinde Zwerenberg bietet Menschen mit Hörproblemen, egal ob durch Krankheit oder Alter, eine mobile Induktionsschleife. Damit können sie ihr Hörgerät auf einen passenden Kanal einstellen und so das Geschehen gut verfolgen, weil alles, was in die Mikrofone gesprochen wird, direkt auf das eigene Hörgerät geleitet wird. „Jetzt verstehe ich die Predigt endlich wieder. Bisher habe ich immer nur Bruchstücke verstanden“, freut sich einer der Gottesdienstbesucher. „Deutlich und klar kommen die Worte nun auf das Ohr. Es ist eine prima Sache, schön, dass es das nun gibt!“, freut sich ein andere Gemeindemitglied.  Artikel weiterlesen „„Dank der mobilen Induktionsschleife verstehe ich die Predigt endlich wieder““