Besser hören im Gottesdienst dank neuer Induktionsschleife

Hoerschleife-St-Bernhard

Mitte September sind die neuen Hörschleifen in der Esslinger St.Bernhardt-Kirche und in der Hohenkreuzkirche installiert worden. Finanziert wurden sie mit Unterstützung des Fonds Inklusion leben.  Christa Böhme, die schon länger Hörgeräte trägt, war spontan bereit, in einem kurzen Interview Susanna Worbes zu erzählen, wie es ihr mit dieser neuen technischen Errungenschaft. „Das  war für mich wie eine Offenbarung“, so Böhme.

Liebe Frau Böhme, seit wann benutzen Sie schon Hörgeräte?
Oh, schon seit den 80 er Jahren. Ursprünglich wurde mir gesagt, dass ich nie mehr so hören kann wie früher. Da gab es die Möglichkeit der Hörschleifen noch gar nicht. Als dann diese technische Neuerung kam, war das für mich wie eine Offenbarung. Ich konnte plötzlich wieder alles verstehen und ich bedaure es sehr, wenn ich einen Vortrag hören möchte und es dort keine solche Möglichkeit gibt.

Um sich in die Induktionsschleife einzuklinken, muss man die so genannte „T-Spule“ am Hörgerät akvieren. Hat sie Ihre Akustikerin darauf hingewiesen?
Nein, im Gegenteil. Als ich ihr sagte: „Ich möchte ein Gerät mit Induktionsmöglichkeit“, antwortete sie „Wie bitte?“ Ich war froh, dass ich schon davon gehört hatte und bekam dann auch Hörgeräte mit dieser Möglichkeit. Normalerweise sollte in jedem Hörgerät diese T-spule sein. Sie muss dann vom Akustiker aktiviert werden.

Wie geht es Ihnen jetzt mit der neuen Induktionsschleife in St. Bernhardt ?
Sie haben ja gesehen, dass ich spontan den Daumen hochgehoben habe, als sie nach dem Gottesdienst fragten, ob die neue Schleife gut funktioniert. Das ist ein großer Gewinn, dass ich jetzt sowohl in St. Bernhardt als auch in Hohenkreuz alles verstehen kann.

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