Inklusion in Zeiten von Corona: Weiterhin Teilhabe ermöglichen!

Gottesdienst zu Corona Zeiten Wohnanlage Leonberg

Wir haben uns auf die Suche gemacht, was Kirchengemeinden und diakonische Träger und Dienste tun, um auch in Corona-Zeiten mit den Menschen in Verbindung zu bleiben und Teilnahme so gut als möglich zu ermöglichen. Hier einige ermutigende Beispiele und Berichte (Stand 15. Mai):


Bei der Evangelischen Kirchengemeinde Großbottwar können die Andachten auch außerhalb der Kirche zur Zeit nicht statt finden. „Was wir aber machen ist, dass wir in unseren Altenheimen die Gottesdienste, die wir aufnehmen beziehungsweise streamen, als DVD in die Heime bringen, damit die Menschen mitfeiern können“, so Pfarrer Friedemann Kuttler. „Wir merken in diesen Tagen auch, wie Menschen wieder am gottesdienstlichen Leben teilnehmen, die etwas abgehängt waren“. Durch die Aufzeichnungen habe man ein Beteiligungsformat gewonnen, das Menschen ermöglicht, von zu Hause aus Gottesdienste nicht nur per Ton sondern auch mit Bild mitzuverfolgen.  „Nachdem bei uns die Nachfrage so groß ist, planen wir nun eine Kamera in der Kirche zu installieren, um dauerhaft streamen zu können oder auch ins Gemeindehaus übertragen zu können“. So wird es auch für Familien möglich, in der Kinderbetreuung den Gottesdienst mitzuverfolgen. Zudem plant die Kirchengemeinde, spezielle Lautsprecher für Hörgeschädigte in der Kirche zu installieren.


Bei der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart ist das Projekt PORTA, bei dem  Ehrenamtliche vor allem ältere Menschen im Alltag begleiten und so ihre Mobilität und Teilhabe erhöhen, durch Corona ausgebremst worden, berichtet Projektleiter Martin Schneider. „Während es bis vor Corona schrittweise immer besser lief mit Anfragen und wir auch mittlerweile 15 potentielle Ehrenamtliche haben gewinnen können, ist die Zahl der Anfragen für Begleitungen an Begegnungsorte seit März rapide zurück gegangen“. Teilweise hätten die PORTA-Begleiterinnen und Begleiter jedoch als Einkaufshilfe für Ältere fungiert und ihnen den Einkauf an die Haus-, oder Wohnungstür gebracht der auch ehrenamtlich telefonische Kontakte zu allein lebenden Menschen übernommen.

„Interessanterweise kamen in den letztgenannten Bereichen viel weniger Anfragen als erwartet bei uns an“. Diejenigen, die sich als Einkaufshilfe angeboten haben, bekamen von bei Bedarf einfache Schutzmasken zugesandt und man war dann auch telefonisch mit den Helfern in direktem Austausch. „Möglicherweise können wir im weiteren Verlauf des Jahres, wenn auch die Corona Einschränkungen mehr und mehr gelockert werden, wieder mehr PORTA-Begleitungen umsetzen“, hofft Schneider. „Ansonsten greifen wir eben Anfragen bezüglich Einkaufshilfen oder auch telefonische Kontaktanfragen sehr gerne auf.“

Begleitung einer alten Dame beim Porta-Projekt
Ursula Laquay-Ihm (links) und Claudia Wekenmann auf dem Weg zur Begegnungsstätte

Die LebensWerkstatt für Menschen mit Behinderung in Heilbronn haben vor den Wohnhäusern, in denen die Menschen in Quarantäne sind, kurzerhand ihr Band-Equipment aufgebaut und Konzerte gegeben. „Das gab viel gute Stimmung auf den Balkonen und war sehr bewegend, wenn dann Leute, die letzte Woche noch auf Intensivstation waren, jetzt wieder sich im Takt der Musik wiegen“, berichtet Friedemann Manz, der als Chef selbst am Keyboard saß …

Balkonkonzert Heilbronn
Balkonkonzert Heilbronn

Bei der Evangelischen Kirchengemeinde Münsingen hat Pfarrer Salomo Strauß beim Impuls zum Sonntag Misericordias die Diakonie besonders ins Auge gefasst. Er hat das Video als Gruß auch den Mitarbeitenden des örtlichen Diakonieverbands zukommen lassen.


Beim Stuttgarter Haus der Familie ist man mit dem Evangelischen Kirchenkreis in Planung eines Projektes, ist dabei, die inklusive Homepage des Haus der Familie umzusetzen, arbeitet an Schulungen für Mitarbeiter und Honorarkräfte und versucht den nächste Projektbeirat eventuell als Webkonferenz abzuhalten. Alle Online-Angebote sind nach Aussage der pädagogischen Mitarbeiterin für alle Menschen grundsätzlich offen. Eines diese Online-Seminare ist ein inklusives Musikangebot das nach dem ersten Präsenztermin jetzt online statt findet.


Bei der Evangelischen Kirchengemeinde Nordheim ist das tolle Begegungscafé Glück im Moment ins Stocken geraten. Seit Mitte März wurde dieses Angebot auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. „Letzte Woche haben wir einen Brief an unsere Gäste verteilt“, berichtet die Leiterin Iris Schweizer.  „Wir haben sie darüber informiert, dass  die Gesundheit der Gäste oberste Priorität hat und sobald als möglich, das Begegungscafé wieder an den Start geht. Das war nur ein kleines  Lebenszeichen – aber viele haben sich darüber gefreut.“

Cafe Glück in Nordheim
Fröhliche Gesichter beim Cafe Glück in Nordheim

Bei Atrio in Leonberg mussten alle Veranstaltungen und Angebote bis auf Weiteres abgesagt werden. Auch Ehrenamtlich dürfen leider nicht mehr zu den Bewohnern kommen. Daher hat man  im Projekt neue Formen der  Teilhabe für die Corona-Zeit gefunden:

Regelmäßige Konzerte oder gemeinsames Singen im Garten der Wohnanlage: Verschieden Ehrenamtliche u.a. aus der Kirchengemeinde musizieren im Garten der Wohnanlage und die Bewohner hören von Ihren Balkonen, Terassen oder an den Fenstern zu (siehe Foto). Manchmal wird auch gemeinsam gesungen. „Diese Konzerte sind ein Highlight für die Bewohner und eine willkommen Unterbrechung des Alltags“, so die Atrio-Projektleiterin Jutta Baten. „Es herrscht eine schöne, aufmerksame Stimmung und die Bewohner genießen es auch, von den Balkonen mit anderen in Kontakt zu treten.“ Link Zum Atrio-Konzert „bei Facebook

Zur Zeit wird mit der Kirchengemeinde ein Gottesdienst im Garten geplant. An Ostern hat jeder Bewohner einen Brief von Mitgliedern der benachbarten Immanuelgemeinde bekommen. Ehrenamtliche und Bewohner treffen sich gelegentlich in Videokonferenzen. An den Feiertagen haben interessierte Bewohner die Gottesdienste der Leonberger Kirchengemeinde im Internet angeschaut. „Dieses Angebot stieß auf großes Interesse und der Laptop wanderte von einer Gruppe zur anderen. Es ist nicht ganz einfach und bedarf einiger Organisation, in diesen Zeiten inklusiv zu arbeiten. Wir hoffen, dass wir noch weitere Aktionen machen können. Positiv ist, dass wir trotz der widrigen Umstände neue Kontakte zur Kirchengemeinde knüpfen konnten, insbesondere über die Konzerte im Garten. Wir hoffen, dass diese Kontakte auch über die Krisenzeit hinaus bestehen.“

Konzert Wohnanlage Ramtel
Konzert vor der Wohnanlage Ramtel

Als auch in der Haslachmühle den Zieglerschen klar wurde, dass Corona die Menschen  voneinander zu trennen droht, hat man das über den Fonds „Inklusion leben“ geförderte Projekt, „gemeinsam wachsen und voneinander lernen in Horgenzell“ erst einmal ein paar Wochen auf Eis gelegt. Dann aber wurde deutlich, dass das nicht sein darf und kann. Jetzt gibt es bereits mehrere mit einfachen Gebärden unterstützte digitale Gottesdienste, die über YouTube zu sehen sind – und die Menschen aus der Horgenzell und Haslachmühle so wieder näher zusammen bringen. Eines von vielen kleinen Ermutigungen vor allem für Menschen mit Behinderungen, die in diesen Zeiten besonders stark unter Isolation leiden. Link zum ausführlichen Beitrag und den Gottesdienst-Videos


Beim Hospitalhof Stuttgart hat Monika Renninger Personen aus Kirche und Gesellschaft gefragt: „Wie wirkt sich die Corona-Quarantäne-Zeit bei Ihnen und bei ihnen, den Anderen, aus“? Hier kommen Sie zu den Interviews

Hospitalhof Experteninterviews
Hospitalhof Experteninterviews

Bei der Martinskirche Ludwigsburg haben Ehrenamtliche im Rahmen des Projekts „Einladende Kirchengemeinde“ vor Corona Menschen mit Assistenzbedarf, die in der nachbarschaftlichen Karlshöhe leben, zu ihren Taizé-Abendgebeten abgeholt. Jetzt gibt es immerhin die Möglichkeiten, digital bei den Gebeten mit dabei zu sein. „So sind wir in der gemeinsamen Teilnahme miteinander verbunden“, sagt Pfarrerin Schlatter von der Martinskirche. Link zu den Abendgebeten von Taize


Die Gesamtkirchengemeinde Crailsheim unterstützt mit Hilfe des Fonds „Inklusion leben“ die Koordination und Begleitung von Ehrenamtlichen im so genannten sozialen Brennpunkt „Burgbergstraße“. „Wir haben die Ausgabe von Essen und alle anderen Hilfen in der Burgbergstraße aufgrund der Corona-Lage zunächst einstellen müssen, um die Bewohner und die Ehrenamtlichen zu schützen“, so Dekanin Wagner. „Über Ostern spitzte sich die Lage dann aber so zu, dass Bewohner auf den Ortspfarrer zugegangen sind, da sie schon seit längerem nichts Warmes mehr gegessen hatten und auch über die Feiertage nicht versorgt waren“. Mit vereinten Kräften hat die Ehrenamtskoordinatorin darauf hin die Ausgabe von einer warmen Mahlzeit in der Woche organisiert. Für die Durchreiche wurde ein Spuckschutz vom Produzenten gestiftet, die Liter-Eimer, in denen das Essen geholt werden kann, kommt von der Molkerei, es wurde eine Einbahnstraße zur Essensausgabe eingerichtet. Durch Kontakte der Ehrenamtskoordinatorin wurden auch die Außenanlagen mit Bänken und Tischen so gestaltet, dass die Bewohner sich dort gut aufhalten können, was in der jetzigen Situation besonders hilfreich ist.

Flyer Arbeitskreis Burgbachstraße

 

Die Evangelische Kirchengemeinde Neuenbürg musste ihr Angebot eines preisgünstigen Mittagstisches für Senioren mit dem Ausbruch der Pandemie einstellen. Dekan Joachim Botzenhardt schreibt: „Das Gemeindehaus ist geschlossen. Gemeinsam kochen und essen geht derzeit nicht. Selbst ein Lieferservice ist derzeit nicht möglich, weil im Gemeindehaus nicht gekocht werden darf. Es ist tatsächlich so, dass die politischen Entscheidungen gravierende Einschränkungen mit sich bringen, auch mit sozialen Folgen für schwächere Menschen.“

Blick in den Saal beim Mittagstisch "Aufgetischt" der Kirchengemeinde Korb
Blick in den Saal beim Mittagstisch „Aufgetischt“ der Kirchengemeinde Korb

Der Evangelische Kirchenbezirk Nürtingen hält mit den behinderten und nichtbehinderten Teilnehmern des Projektes „MiteinAnders“ per Brief, Telefon oder auch mal per Balkon- oder Türgespräch Kontakt. „Da unser Nachtreffen erst Ende Februar war ,ist die Erinnerung aneinander noch ganz frisch“, berichtet Projektleiterin Monika Petsch. „Ein Teilnehmer aus der „Behindertenförderung Linsenhofen“ meldet sich auch von sich aus immer wieder telefonisch bei mir. Eine Teilnehmerin hat für alle Bewohner des Wohnheims der Behindertenförderung Masken genäht“.

Darüber hinaus hat man mit Fünftklässlern einer Realschule unter anderem eine Aktion mit Briefen in die Wege geleitet, in denen die Kinder über ihren derzeitigen Alltag erzählen sollen. „Ziel ist es, die Langeweile ein bisschen zu durchbrechen, die im Wohnheim gerade herrscht, Kontakt aufzunehmen und zum Austausch anzuregen“. Dann könnten die Bewohner umgekehrt auch den Schülern schreiben und von sich erzählen – und man könnte sich später gegenseitig besuchen.

„Geistlich“ ist die Behindertenförderung Linsenhofen in die Kirchengemeinde hier eingebettet, der Pfarrer schaut vorbei, bringt die abgedruckten Predigten, lädt zu Aktionen wie Balkonsingen, Osterspuren (Sammlung von Mutmachtexten und -bildern, die dann im Ort an verschiedenen Stellen ausgehängt werden), Abendandacht, Onlinegottesdiensten etc. ein.

Die ehrenamtlich Verantwortlichen der Seniorenkreise im Bezirk haben viel auf die Beine gestellt, um den Kontakt zu „ihren“ Gästen zu halten, mit Briefen, Telefonaten, Telefonvorlesen, „Osterhasen“ vorbeibringen, Singen vor dem Altersheim etc. „Digital geht bei den wenigsten etwas“, so Petsch. „Inklusion leben heißt für uns gerade, voneinander zu wissen, einander zu zeigen, dass keiner vergessen wird. Auch diejenigen nicht, die nicht online unterwegs sein können.“

Inklusive Seniorentage Bad Urach - Blick in den Speisesaal


Bei der Aufbaugilde in Heilbronn steht das Projekt „Aufbaugilde geht in die Kirchengemeinden“ , das in Zusammenarbeit mit dem Secondhand-Kaufhaus umgesetzt wird, still. Geschäftsführer Hannes Finkbeiner: „Das Secondhand-Kaufhaus ist geschlossen. Wir haben Kurzarbeit angemeldet und haben jetzt die Chance, am 4. Mai wieder zu öffnen. Allerdings müssen wir von 2.500 m² auf 800 m² reduzieren.“

Besuch im Secondhand Kaufhaus der Aufbaugilde
Besuch im Secondhand Kaufhaus der Aufbaugilde

Die BruderhausDiakonie in Buttenhausen hat eine eigene Diakonin in ihren Reihen, die im Ort derzeit sowohl Aussegnungen auf der Gruppe als auch direkte Seelsorgebesuche macht. Zusätzlich hat sie an Gründonnerstag unter Schutzbedingungen auch ein Abendmahl in der Einrichtung angeboten. „Darüber hinaus werde ich als Ortspfarrerin angefragt für Andachten und Beerdigungen“, berichtet Pfarrerin Götz. „Bei den Balkonandachten stehe ich unten im Garten mit Mikro und Gitarre, die Menschen sitzen teils auf dem Balkon, teils in den Zimmern am geöffneten Fenster. Seit der Corona-Zeit sind sechs Menschen verstorben, nicht alle an Corona, aber es sind doch viele infiziert“. Wer infiziert ist und im Zimmer in Quarantäne bleiben muss, konnte beim letzten Balkongottesdienst nurmehr durch das gekippte Fenster zuhören, nur teilweise mit Sichtkontakt. „Es ist bedrückend, zu sehen, wie sehr sie sich freuen würden, aber wie wenig Teilhabe noch möglich ist. Allerdings geschieht Teilhabe nun andersherum: Die Nachbarn stehen teilweise an Hecken und Zäunen und lauschen.“

Beim zweiten Gottesdienst waren so viele in Quarantäne, dass nur wenige Menschen auf den Balkonen zu sehen waren. Die meisten Bewohner lagen bei geöffnetem Fenster in ihren Betten. Dank Mikrophon konnten die vermeintlich „alten Worte“ der Bibel dennoch wirksam werden: Psalm 23, der Gott als unseren Hirten benennt, und das Vaterunser gaben Trost. Und das Wissen: Die Pfarrerin hat uns nicht vergessen!

Buttenhausen Fenstergottesdienst
Buttenhausen Fenstergottesdienst

Bei der Evangelischen Kirchengemeinde Münsingen arbeitet die Projektleiterin des Inklusionsprojekts, bei dem sich Menschen mit Behinderungen ehrenamtlich in der Gemeinde engagieren, aus dem Home-Office. „Ich telefoniere mit den Helfern, schreibe und bekomme Briefe von ihnen und verteile kleine Aufgaben, wenn die Not und Langeweile doch zu groß wird. Ich verschicke Bastel-Material, rufe zu einem Frühlingsspaziergang auf , bei dem man sich von der Sonne an der Nase kitzeln lassen soll oder verschicke Geburtstagsgrüße“, berichtet Annika Randecker.

„Großen Anklang finden hierbei auch die Videogottesdienste die unsere Pfarrer wöchentlich online stellen“, so Randecker. „Besonders gut kommt dabei an, dass man sie sich auch nochmals anschauen kann, wenn man nicht auf Anhieb alles verstanden hat. Gerade einer der Helfer nutzt unser wöchentliches Telefonat gerne, um über diese Gottesdienste zu sprechen“.

An Karfreitag und Ostersonntag haben Pfarrer Strauß und der Leiter der örtlichen Samariterstiftung, Markus Mörike, jeweils einen gemeinsamen Gottesdienst vor dem „Brombeerweg“, einem Wohnhaus der Samariterstiftung“, angeboten. „Dass an Ostern der Pfarrer zu einem nach Hause kommt, hatten unsere Brombeerler noch nie erlebt und waren sehr begeistert, weil Corona das möglich macht.“ Zum Bericht auf der Seite der Samariterstiftung

Gruppenbild Scheckübergabe Evangellische Kirchengemeinde Münsingen
Scheckübergabe Evangelische Kirchengemeinde Münsingen Gruppenbild

Die Evangelische Gehörlosen-Seelsorge bietet sonntägliche digitale AndachtenHier kommen sie zur Homepage


Zu den Aufgaben der Sozialberatung der Diakonie Allgäu gehört die Beratung und Unterstützung in schwierigen Lebenslagen, in Konflikt und Krisensituationen und bei finanziellen Engpässen. Sozialarbeiterin Sonja Scheel berichtet, wie Sie jetzt ihre Arbeit aus dem heimischen Büro macht: Eine Sozialberaterin im Home Office


Bei der Evangelischen Kirchengemeinde Korb ruht zur Zeit der beliebte Mittagstisch, zu dem zuletzt 60 ältere Menschen ohne und mit Einschränkungen, mit großem und kleinen Geldbeutel, kamen.

„Das ist sehr schmerzlich für unsere Gäste, berichtet Diakonin Martina Konieczny. „Beim letzten Treffen im März haben wir eine Telefonliste ausgelegt und ich habe die letzten Wochen die meisten erreicht. Wir ermutigen die Leute, sich gegenseitig anzurufen.

Sehr schnell ist dabei der Wunsch aufgekommen,  wenn wir uns wieder treffen dürfen, ein Grillfest zu veranstalten, damit man sich auch mal länger treffen und reden kann. Finden wir als Team sehr interessant und wer weiß, was sich daraus noch alles entwickelt.“

Angeregtes Gespräch zu dritt beim Mittagstisch „Aufgetischt“ der Kirchengemeinde Korb

Die Evangelische Landeskirche in Württemberg verlinkt auf ihrer Seite zu zahllosen digitalen Angeboten von Kirchengemeinden. Link zur Homepage