Wahrer Reichtum ist: unbehindert miteinander Gottesdienst feiern

Bei zwei Gottesdiensten in Leonberg zeigen Menschen mit und ohne Behinderungen, was „reich sein“ für sie heißt

„Reiten, Ohrringe, Handy. Die Liebe zu den Tieren. Dass es meiner Familie gut geht. Dass ich schöne Ausflüge machen kann und mit allen gut klar komme. Dass ich jeden Tag malen darf“. Das sind einige der Dinge und Aktivitäten, die die von „Atrio“ Leonberg betreuten Menschen reich machen. Voller Überzeugung präsentierten sie dies bei zwei inklusiven Gottesdiensten in den evangelischen Kirchengemeinden Leonberg-Ramtel und Leonberg-Blosenberg. Die Predigt hielt Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg zum Thema „Wahrer Reichtum – was das Leben ausmacht: ewiges Leben und Reich Gottes“.

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„Inklusion gelingt, wenn alle dazu gehören“

Kita-Kooperation Mergelstetten Auftaktgottesdienst und Fest 8. Oktober 2017

In Mergelstetten wachsen im evangelischen Gemeindehaus Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam auf / Förderung durch den Fonds „Inklusion leben“

Jetzt sind sie ins Gemeindehauses der evangelischen Kirchengemeinde Mergelstetten eingezogen: sechs sehbehinderte und blinde Kinder des Schulkindergartens der „Nikolauspflege“. Stück für Stück sollen sie zusammenwachsen mit den Kindern der Kindertagesstätte „Pusteblume“ in den Räumen über ihnen. Seit Mitte September ist Melih Cerit während seines freiwilligen sozialen Jahrs (FSJ) die Brücke zwischen den Kindern mit und ohne Behinderung. Bezahlt wird er mit Geldern des Fonds „Inklusion leben“ von Evangelischer Landeskirche und ihrer Diakonie. Im Rahmen eines „Tags der Begegnung“ übergab Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Württemberg am Sonntag, 8. Oktober einen Scheck an die Kirchengemeinde.

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„Wir sind nur stark, wenn wir unsere Anliegen gemeinsam vertreten“

Fortbildung Bewohnerbeiräte 2017 - Die Landesbehindertenbeauftragte Stephanie Aeffner im Gespräch mit Teilnehmern

Landesbehindertenbeauftragte Stephanie Aeffner besucht Fortbildung für Bewohnerbeiräte der Behindertenhilfe in der Diakonie

Damit Menschen mit Behinderungen ihre Wünsche und Bedarfe für eine volle Teilhabe an der Gesellschaft gut äußern können, müssen sie vieles wissen und können: Als Bewohnerbeiräte müssen sie beispielsweise ihre Rechte und Pflichten kennen und wissen, wie sich das vor der Tür stehende neue Bundesteilhabe-Gesetz auf die Lebensplanung behinderter und psychisch kranker Menschen auswirkt. Wie Bewohnerbeiräte lernen, ihre Anliegen gut in der Öffentlichkeit zu vertreten, konnte die Landesbehindertenbeauftragte Stephanie Aeffner bei einer Fortbildung dieser Tage in der Evangelischen Akademie Bad Boll hautnah erleben. Beteiligung und Teilhabe ist ein zentrales Handlungsfeld des Aktionsplans „Inklusion leben“ von Landeskirche und Diakonie  in Württemberg.

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Kirchengemeinden begleiten und unterstützen – „Vielfalt leben“

Reformationsfestival 2017 - Marco Otterstein informiert über den Fonds Inklusion leben

Aktionsplan „Inklusion leben“ vor Ort beim großen Reformationsfestival der Evangelischen Landeskirche 

Vielfalt zu leben ist faszinierend und macht uns reicher – das war auch beim großen Reformationsfestival (23. und 24. September) auf dem Schlossplatz in Stuttgart spürbar. Weil gerade Kirchengemeinden und diakonische Einrichtungen Türöffner sind für gelungene Inklusion, war der Aktionsplan auch beim Festival präsent. Und Marco Otterstein, der auch bei der Begleitgruppe im Vorfeld mitgemacht hatte, machte kräftig Werbung für den Fonds „Inklusion leben“.

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Respektvoll miteinander umgehen!

Titelbild Broschüre Respekt

Beirat für Menschen mit Behinderung im evangelischen Fachverband Behindertenhilfe im Diakonischen Werk Württemberg gibt Broschüre heraus 

Das ist eigentlich selbstverständlich im täglichen Umgang miteinander:

  • ernst genommen werden
  • als erwachsener Mensch behandelt werden
  • direkt angesprochen und angehört werden
  • beim Gespräch nicht unterbrochen werden.

Und doch ist vieles davon für uns nicht selbstverständlich. Oft fühlen wir uns eben nicht ernst genommen. Oft haben wir das Gefühl, dass uns nicht zugehört wird. Dass wir bevormundet oder wie Kinder behandelt werden.

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