Teilhabe und selbstbestimmtes Leben können gelingen, wenn alle sich dafür öffnen

Fachtag Zusammenleben gestalten_Landkreis Ludwigsburg - Interview von Experten in eigener Sache

Unter dem Titel „Zusammen-Leben gestalten“ fand kürzlich mit Unterstützung des Projekts „WohnMobil“ ein Fachtag im Ludwigsburger Kreishaus statt. Er richtete sich an Menschen mit Behinderung sowie an Fachkräfte, die in der Behindertenhilfe, in der Gemeindepsychiatrie und beim Landratsamt tätig sind. Rund 120 Interessierte, darunter viele Vertreterinnen und Vertreter diakonischer Einrichtungen folgten der Einladung um sich gemeinsam damit auseinanderzusetzen, wie sich die Eingliederungshilfe weiterentwickeln sollte und was unter anderem Diakonie und Kirche dazu beitragen kann, damit Teilhabe und selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderung im sozialen Raum gelingt.  Artikel weiterlesen „Teilhabe und selbstbestimmtes Leben können gelingen, wenn alle sich dafür öffnen“

„Suchet der Stadt Bestes“: auf dem Weg zu inklusiven Quartieren

Bild zum Beitrag Fachtag Nachbarschaft gestalten

Was braucht eine gesunde Quartiersentwicklung? Welchen Weg dorthin beschreitet Baden-Württemberg in den nächsten Jahren. Und wie sehen inklusive Lösungen, bei denen alle Menschen gleiche Teilhabe-Chancen haben, aus? Mit diesen Fragen beschäftigten sich 80 Teilnehmer des Fachtags „Suchet der Stadt Bestes“, zu dem die Diakonie Württemberg ins Kultur- und Bürgerhaus Stuttgart-Feuerbach eingeladen hatte.  Unterstützt wurde die Tagung vom Projekt „Wohnmobil“, gefördert durch das Programm „Impulse Inklusion“ des Sozialministeriums.

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Partner diskutieren Inklusions-Aktionsplan der Landeskirche

Rainer Scheufele moderiert Erfahrungsaustausch bei der Offenen Behindertenarbeit in Insy

Die Offene Behindertenarbeit Isny (OBA) hatte ihre Kooperationspartner, die Evangelische Kirchengemeinde, das Stephanuswerk und weitere kirchlich-diakonische Einrichtungen und Dienste der Stadt zu einem Runden Tisch ins Paul-Fagius-Hauses eingeladen. Anlass war der Aktionsplan „Inklusion leben“ der Evangelischen Landeskirche Württemberg und ihrer Diakonie, bei dessen Vorstellung Landesbischof Frank Gotfried July betont hatte: „Inklusion wird in Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen vielfach gelebt. Wir können es jedoch noch systematischer und bewusster tun.“  Artikel weiterlesen „Partner diskutieren Inklusions-Aktionsplan der Landeskirche“

Und dennoch …! Umgang mit dem Verlust von persönlicher Autonomie bei Sehbehinderung oder Blindheit

Fachtag Autonomie Evangelischer Sehbehindertendienst Württemberg

Hohes Interesse am Fachtag des Evangelischen Blinden- und Sebhehindertendienstes am 7. April 2017 im Stuttgarter Hospitalhof

„Es braucht Sorgestrukturen, die es Menschen möglich machen, Hilfe anzunehmen, ohne dabei gleich die eigene Autonomie zu verlieren. Nur so ist es möglich, in Grenzsituationen wachsen zu können“. Dies machte der Heidelberger Alterswissenschaftler Prof. Dr. Andreas Kruse beim Fachtag deutlich. So sei es eine große Leistung der menschlichen Psyche, „Verletzlichkeit und Reife miteinander zu verbinden“. Allerdings gelingt dies nach den Worten des Hochschullehrers nur dann, „wenn wir miteinander in Sorge und in Beziehung stehen“. Kruse appellierte an die rund 150 Teilnehmenden: „Tun Sie alles, was Sie können für Ihre Sorgebeziehungen“. Denn das Gefühl des Dazu-Gehörens und die Verbundenheit ist nach seiner Erfahrung „eine wichtige Ressource, um gut mit Krisen umgehen zu können“. Er selbst halte eine „gute soziale Aktivität“, die den Menschen auch wirklich erricht, für die Entwicklung des ganzen Menschen für höchst bedeutsam.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht über die Veranstaltung in der pdf: Beitrag Fachtag Automomie

Eine neue, verändernde Sicht auf Menschen mit so genannten geistigen Behinderungen

Buchrezension: Heppenheimer, Hans (Hg.): Menschen mit Behinderungen verändern die Welt: Über emotionale Kompetenz und gesellschaftliche Inklusion. 2. Aufl., Sigmaringen: Inklusions-Verlag 2016, 205 Seiten, gebunden, 19,90 €. ISBN-Nr. 978-3-981728-02-6

„Dieses auch ästhetisch besonders ansprechende Buch öffnet eine neue, verändernde Sicht auf Menschen mit einer sogenannten geistigen Behinderung (m.s.g.B.). Statt des defizitären Blicks auf Förder- oder Therapiebedarf zeigen Herausgeber samt elf Mitautoren*innen auf berührende Weise, welche Potentiale diese Menschen in ganz unterschiedliche Lebensbereiche einbringen und dadurch die Welt im Sinne der Inklusion verändern. Die Grundthese des Buches ist, dass Menschen m.s.g.B. eine emotionale Kompetenz besitzen, die sie als ihre Begabung in unsere Gesellschaft einbringen können. Diese für die menschliche Gemeinschaft so wichtige Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle zu spüren, bereichert unsere  Gesellschaft und erhöht die Wertschätzung dieser Personengruppe. Artikel weiterlesen „Eine neue, verändernde Sicht auf Menschen mit so genannten geistigen Behinderungen“